
Wir sind fest überzeugt, dass wir in einem der schönsten Dörfer wohnen. Meine Frau und ich sind am 23.März 2001 in unser Eigenheim in Besenbüren eingezogen und leben hier sehr glücklich. Besenbüren ist eine der sonnenreichsten Dörfer des Kantons Aargau.
Lage im Kanton:

Ein paar Daten zu Besenbüren:
Besenbüren liegt 455 m ü/M, die Fläche beträgt 238 ha, wovon 46 ha Wald sind.
Einwohnerzahl gegenwärtig waren 530, welche kontinuierlich gestiegen ist. 1991 waren es noch 410; 1993 : 422; 1994 : 411; 1995 : 427; 1996 : 427; 1997 : 420; 1998 : 442; 1999 : 479; 2000 : 512!
Die Gemeinde ist von Mo-Fr jeweils von 0830-1130 Uhr und von 1400-1600 Uhr offen, Donnerstags jeweils bis 1800 Uhr, Mittwoch ist der ganze Tag geschlossen. Telefonische Erreichbarkeit: Tel. 056 666 17 52 oder via E-Mail: gemeindeverwaltung@besenbueren.ch
Der Steuerfuss liegt ab 2002 bei 121%
Strassenkarte:

Photos von Besenbüren mit Beschrieb:
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Unser Haus am Wiesenweg 14 |
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Das Gemeindehaus Öffnungszeiten: Mo-Fr 0800-1130/1400-1600 Mittwoch geschlossen, Do bis 1800 Uhr Tel.056 666 17 52 |
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Der Dorfladen (Post seit dem 1.1.02 geschlossen, basiert auf Bünzen mit Heimlieferung)
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Das Restaurant Pinte Di ab 18 Uhr und Mittwoch Ruhetag gut bürgerliche Küche Tel. 056 666 11 65 |
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Das Restaurant Frohsinn So ab 18 Uhr und Montag Ruhetag Spezialität: Tatarenhut und Winzerfondue, alles à discrétion und zu sensationellen Preisen, Pouletflügeli Tel. 056 666 12 66 |
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Das Wegkreuz mit Brunnen |
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Fernsicht gegen Boswil-Bünzen-Kallern aus unserem Haus |
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Für solche Sonnenuntergänge braucht man nicht ans Meer zu fahren Photo vom 24.12.2001 |
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Landwirtschaft pur |
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Ein alter Speicher, eingerichtet als Dorfmuseum |
Etwas von der Geschichte von Besenbüren:
Bis Anfang 1998 wirkte in Besenbüren in einem hübschen Riegelbau, einer ehemaligen Schmiede, der letzte Besenbinder im Aargau.
Mit der Namensbildung des Dorfes steht jedoch sein ehrbares Handwerk in keiner Beziehung. Besenbüren, in obstreicher Gegend am sonnigen Westabhang des auslaufenden Sporns des Wagenrains gelegen, dem Auge freie Sicht gewährend von den bewaldeten Abhängen des Lindenbergs über die Weite des Torfmoores im Süden, über Karpf und Rigi hinweg bis zu den fernen Höhen der Alpen, diesen reizenden Fleck Erde begründete ein alemannischer Siedler namens Besso (Büron=Haus, also Haus des Besso).
Die Schreibweise Besenbüren trat erstmals 1759 auf (Dorfbrief). Schon früher besassen die Klöster Engelberg und Muri hier Rechte. Nach der Eroberung der Freien Ämter durch die Eidgenossen (1415) erhielt Hermann von Heidegg von ihnen auch in Besenbüren "Lehen, Kernengeld und Gültern, Leut und Gut". 1471 gingen diese Rechte durch Kauf an das Kloster Muri, welche sie später wieder an die Herren von Heidegg verkaufte und von diesen 1617 zum zweiten Mal erwarb.
Bis um 1508 war in Besenbüren nur die Huob (Huber!) kirchgenössig nach Muri, der restliche Teil nach Boswil. Die Zugehörigkeit zur Pfarrei Bünzen wird urkundlich erst anno 1680 erwähnt. Besenbüren eröffnete 1800 die erste Schule in der Pfarrei, von der sich Bünzen und Waldhäusern ein Jahr später trennten. In vergangene Jahrtausende zurück weisen Funde aus dem Forenmoos. An prächtige Einzelfunde wie z.Bsp. ein vollständig erhaltenes geschliffenes Steinbeil oder eine Lanzenspitze aus Bronze reihen sich Steingeräte au Quarz, Serpentin, Hornstein und Jaspis. Faustkeile, Klingen, Schaber etc. werden mit Sicherheit in die mittlere und ältere Steinzeit datiert. Einige dieser Gegenstände sind auf der Gemeindeverwaltung ausgestellt.
Im Zentrum, in der Nähe des im Jahre 1997 renovierten Schulhauses (erbaut 1924), steht ein schmucker Barockspeicher (siehe Photo oben) aus dem Jahre 1763 (Dorfmuseum), und unweit davon erinnert ein imposantes steinernes Wegkreuz mit Brunnen (siehe Photo oben) an Pest und Not.
Bevölkerungsmässig erreichte Besenbüren 1850 mit 417 Seelen den Höchststand. Es war die gute alte, aber auch die arme Zeit der Strohhäuser, als unter gleichem First noch mehrere Grossfamilien sich eine Küche teilten. Häuserbrände, Arbeitslosigkeit, Bodenknappheit (flächenmässig kleinste Gemeinde im Bezirk), Auswanderungen nach Amerika, doch auch unsere Hochkonjunktur und Rezession verursachten einen steten Bevölkerungsschwund, der 1976 zum Verlust einer Schulabteilung führte.
Besenbüren, ein Dorf, dessen Gewicht geprägt worden ist von einer fleissigen Bauernsame, hat seine in ruhiger Zeit gewachsene Eigenart erhalten.